Wohin mit den Randalisten die nach Frankfurt kommen? Na ins GALLUS!

Vom 16.-19. Mai 2012 finden in Frankfurt am Main die Europaweiten Aktionstage gegen die Eurokrise unter dem Motto „Blockupy Frankfurt“ statt.

Auf der gestrigen Stadtverordneten Versammlung, Die PARTEI Gallus (und Gutleut) war anwesend, wurde von den meisten Splittergruppen (Frei Wähler, CDU, SPD, FDP, Grüne Piraten etc.) beschlossen, dem Ordnungsamt freie Hand bei der Ablehnung dieser Veranstaltung auszusprechen und bloß keine Grünflächen an diese Leute freizugeben.

Die PARTEI Gallus (und Gutleut), als einzige etablierte Partei in Frankfurts Mitte, legte ein Veto gegen diesen Beschluss ein, dem nun die anderen Parteien folgen MÜSSEN!

Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) behauptete sogar, dass internationale und zahlende Gäste (Die PARTEI Gartenfest am 18.5.) eine Gefährdung der „Unversehrtheit der Bürger“ darstelle. Das ist eine reine Blockadehaltung der Regierenden dieser Stadt, die alles dafür tun würden um das Partei-Mai-Fest der Partei Die PARTEI zu verhindern.

Es ist nicht hinnehmbar, dass die Stadt Frankfurt, internationalen Gästen das freie Campen auf öffentlichen Plätzen, das Biertrinken und den Aufenthalt untersagen will. Zumal die meisten (auch internationalen) Gäste Frankfurts eh den ganzen Tag auf öffentlichen Plätzen herumlümmeln.

Chinesen auf dem Römerberg, Italiener vor dem Römer, Zonis am Mainufer, Bänker auf dem Friedberger Platz, Familienväter im Kaisersack und Manager im Rotlichtviertel sind ein geduldetes, ja gewolltes Stadtbild. Besonders exzessiv scheinen sich die Personen auf dem Friedberger Platz zu verhalten, die nicht nur mit Ihren Rollkoffern und Pikkolöchen, auch mit ihren Absatzschuhen und Becksflaschen das schöne Pflaster täglich erneut zerstören.

Die Angst der Stadtverordneten Spaßbremsen von o.g. Parteien vor Randalen wie am 31. März ist mehr als unbegründet. Wir, die Partei Die PARTEI Gallus (und Gutleut), haben mit den Randalieren von einst und dem schwarzem Block der kommenden Randale bereits Absprachen seitens der Nutzung jeglicher Steine im besagten Zeitraum getroffen.

Die Chaoten haben sich bei uns Verpflichtet, zwar Steine zu sammeln, diese aber der Partei Die PARTEI für den Mauerbau freundlichst zur Verfügung zu stellen. Die Herrschaften von der schwarzen Front haben eingesehen, dass der Mauerbau Vorrang hat. Man versicherte weiterhin, dass die meisten Banken die Proteste sicher und heil überstehen würden. Schließlich benötigt die PARTEI auch allerlei Devisen für anstehende Großprojekte.

Um weitere Angst zu nehmen haben wir uns entschlossen selbst Verantwortung zu übernehmen und bieten den Randalisten nun folgendes an:

– Auf der Hafenbaustelle „Gallus-Hafen“ formally known as „Europaviertel“, neben den Baugruben und Mehrfamilienhäusern, darf ein Baustellencamp errichtet werden. Alle „Blockupy Frankfurt“ Aktivisten können sich dort aufhalten, Zelten und ihren anderen Lastern frönen, sind dafür aber aufgefordert das Hafenbecken weiter auszuheben. Wir versprechen uns speziell von den anreisenden Osteuropäern, gut geschulte, vor allem aber billige, Hilfe bei unserem Jahrhundertprojekt.

– Auf dem Mittelstreifen der Frankenallee darf durchgehend gezeltet und gegrillt werden. Jedoch ist darauf zu achten, dass ansässige Hunde und deren

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Besitzer auch weiterhin die ausladenden Wiesen für ihre Geschäfte gebrauchen können.

– Auf dem Güterplatz bieten wir neben dem Café „Café/Bar Gold“ ausreichend Platz für mindestens 60 Zelte, oder wahlweise 3 Trommelkreise der Protestler (Hippies).

– Der Galluspark, wo auch immer der ist, steht jedem zur freien Verfügung.

– Am 18. Mai muss jedoch schon frühzeitig der Fritz Kola PARTEI (vor)Garten zwecks Bühnenaufbau geräumt werden.

– Zum kostenlosen Speisen lädt die ortsansässige Commerzbank in der Commerzbank-City am Güterplatz alle Aktivisten herzlich in ihre Kantine ein.

Wir fordern weiterhin die Stadt Frankfurt auf, für einen reibungslosen Ablauf der Anreise von Aktiven zu sorgen, da Die PARTEI Gallus (und Gutleut) am 18. Mai eine Gartenparty (Im Fritz Kola PARTEI Garten, Speyererstraße/Mainzer Landstraße) organisiert hat und nun berechtigte Angst besteht, ob dieses Fest ohne die 10.000 Randalisten aus Nah und Fern ein Erfolg werden kann.

An den Protesten der anreisenden Randalisten und an der geplanten Demo am 19. Mai wird sich Die PARTEI Gallus (und Gutleut), auf Grund von erwarteten alkoholbedingten Ausfällen, Gartenparty am 18. Mai (Im Fritz Kola PARTEI Garten, Speyererstraße/Mainzer Landstraße), nicht beteiligen können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

 

Gez. Der Vorstand

Veröffentlicht unter Gallusviertel, Kulturförderung, Veranstaltungen

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