Wollen keine Düsseldorfer Verhältnisse! Stoppt die Sperrstunde in Alt-Sax

Die PARTEI Frankfurt unterstütz die Gastronomie in Alt-Sachsenhausen und spricht sich gegen eine Ausweitung der Sperrstunde aus. Für Nico Wehnemann, Stadtverordneter und Vorsitzender der PARTEI in Frankfurt, steht eines fest: „Wir wollen keine Düsseldorfer Verhältnisse, wo die von Jungesell*innenabschieds-Kotze geschwemmten Straßen der Innenstadt jedes Wochenende nicht mehr betretbar sind!“ Die PARTEI spricht sich deshalb klar für Fortbestand des Feier-Quartiers in Alt-Sachsenhausen aus: „In Alt-Sax bieten wir den Dorftrotteln zugesiffte und vollgekotzte Spelunken, wie sie sie auch aus ihren Heimatstädten kennen“, erläutert Wehnemann. „Ihnen dieses gewohnte Habitat zu nehmen, wäre ein fatales Signal.“

Kurzfristig befürchtet Die PARTEI eine Abwanderung der feierwütigen Bevölkerung der umliegenden Dörfer des Rhein-Main-Gebietes in Richtung der Sachsenhäuser Apfelweinkneipen und mittelfristig in Richtung des Bahnhofsviertels. „Ersteres möchten und können wir unserer konservativen Wähler*innen-Klientel in Sachsenhausen nicht zumuten“, gibt sich Nico Wehnemann ganz parteipolitisch. „Dieses historische Kulturgut werden wir uns nicht von einem apfelwein- und lustfeindlichen CDU-Tankwart im Ordnungsdezernat zerstören lassen!“

Auf der anderen Seite eignet sich das Bahnhofsviertel in den Augen der PARTEI nicht: Dies ist derzeit ein zwielichtiges Bumsquartier. Ein Umzug des Feiervolkes dorthin ruft unweigerlich schreckliche Bilder wie jene von der Hamburger Reeperbahn hervor: „Die logische Konsequenz aus der Kombination von Rotlichtviertel und Kneipenmeile sind der „FC St. Pauli“ und „Viva con Agua“. Das will hier in Frankfurt wirklich niemand“, steht für Wehnemann fest. Darüber hinaus unterstreicht Die PARTEI die Wichtigkeit derzeit bestehenden Trennung von Rotlicht- und Feierviertel: „Man isst und trinkt nicht da, wo man fickt!“, ruft der Vorsitzende der PARTEI allen Beteiligten ein altdeutsches Sprichwort in Erinnerung.

Die PARTEI, im Frankfurter Stadtparlament in der Fraktion DIE FRAKTION vertreten, sieht sich als Ansprechpartnerin der Trinker*innen und starke Stimme der Lokal-Wirtschaft Frankfurts. „Deshalb werden wir das Thema in der nächsten Stadtverordnetenversammlung auf die Tagesordnung bringen“, kündigt der Stadtverordnete Wehnemann eine aktuelle Stunde – intern von den Stadtverordneten auch „Happyhour“ genannt – für die kommende Plenarsitzung am Donnerstag, 5.11.2020, an.

Veröffentlicht unter Allgemein

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