Fragen und Antworten

Wir wurden zu verschiedenen Thesen befragt und wir antworten wie folgt:

Die Stadtpolizei soll härter gegen Bettler und Straßenmusiker vorgehen.
Antwort: Wir stimmen nicht zu. 
„Erst wenn wir härter gegen die cDU und deren Auswüchse vorgehen, denken wir darüber nach und mit den armen Musiker:innen zu beschäftigen.“

Die Stadt Frankfurt soll mehr Geld für die Obdachlosen-Hilfe ausgeben.
Antwort: Wir stimmen vollkommen zu. 
„Da die Stadt den ärmsten der Gesellschaft nicht mit Wohnungen, Jobs und Nahrung unter die Arme greift, könnte Geld hier gut eingesetzt werden.“

Frankfurt soll eine autofreie Stadt werden.
Antwort: Wir stimmen vollkommen zu.
„Die Ära des Autos ist vorbei. Auch wenn die Grünen lieber Radwege einrichten müssen wir sagen: Ohne Autos geht es auch. Besonders in der der City. Der Volkstod Klima kommt, auch wenn er erst unsere Enkelkinder umbringen wird, könnten wir ja schon jetzt mal damit anfangen verantwortungsvoll zu sein.“

Neue Fahrradwege sollen nur gebaut werden, wenn dadurch keine Autospuren verloren gehen.
Antwort: wir stimmen zu.
„Die cDU möchte für alle Verkehrsteilnehmenden die gleichen Rechte. Hä? 80% einer Straße gehen für Straßenpanzer drauf. Gleichberechtigung ist keine Einbahnstraße. Mehr Platz für Alle (außer den Autos).“

Das Nachtflugverbot soll ausgeweitet werden.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Das muss man der Seuche lassen: Es fliegt so wenig wie nie. Leute bleiben zu Hause oder fahren mit der Bahn. Gerne mehr davon.“

Das Jahresticket im Nahverkehr soll höchstens 365 €, also 1€ pro Tag, kosten.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Im Schaltjahr soll es aber 366 € kosten!“

Bei Neubauten soll ein höherer Anteil von Sozialwohnungen vorgeschrieben sein.
Antwort: Wir stimmen vollkommen zu.
„Die scheiß Mieten sind zu hoch“, alles was hilft ist Beton.“

Zur Verbesserung der Sicherheit soll mehr Stadtpolizei auf der Straße eingesetzt werden.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Wenn die Polizisten in der Öffentlichkeit rumlaufen müssen, haben sie keine Zeit für ihre rechten Chats.“

Der Mainkai soll wieder für Fahrzeuge gesperrt werden.
Antwort: Wir stimmen nicht zu.
„Die Mainkaisperrung war ein verkehrspolitisches Experiment, das nicht abgeschlossen wurde und wiederholt werden muss, um danach den Mainkai dauerhaft zu sperren.“

Das Kinder- und Jugendtheater soll im Zoo-Gesellschaftshaus gebaut werden.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Ja irgendwo muss es ja hin! Wir können nicht alle Kultureinrichtungen auf einem Baustoffhof im Osthafen unterbringen, liebe cDU“

Es soll keine Diesel-Fahrverbote in Frankfurt geben.
Antwort: Wir stimmen nicht zu.
„Eine alte Weisheit lautet: Wenn der Diesel stinkt – kipp Wasser drauf. Was die alten Griechen damit sagen wollten: „Das Klima verhandelt nicht und Diesel stinken.“

Das Schauspielhaus soll rekonstruiert werden.
Antwort: Wir stimmen nicht zu.
„Das was wir in Deutschland brauchen sind weitere, rückwärtsgerichteten Bauten aus der Kaiserzeit. Halllooo? Damals gabs nicht mal Tonanlagen (die wurden erst unter Adolf eingeführt), Lichttechnik gab es auch nicht und der Arbeitsschutz ist eine Erfindung aus den 60ern. Wir wollen ein modernes Haus, zu dem unsere Wählerinnen und Wähler freien Eintritt haben. Die cDU kann sich das Schauspiel bei Raab Karcher ansehen und vielleicht etwas Holz hacken oder sowas.“

Frankfurter Kinder sollen mittags durch eine städtische Schulküche versorgt werden.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Ja , warum nicht. Es muss aber sichergestellt werden, dass die Kids dann (anders als im Krankenhaus) keinen Matsch aus Sägespäne und Dosenfutter essen müssen.“

Die Stadt soll die Hebesätze für die Grundsteuer nicht erhöhen.
Antwort: Neutral.
„Steuern runter! Steuern rauf! Frankfurt ist reich – unser Haushalt ist ebenso groß wie der des Saarlandes.“

Die Güntherburghöfe im Nordend sollen wie geplant gebaut werden. 
Antwort: Wir stimmen nicht zu.
„Wir müssen irgendwo bauen, aber nicht dort wo die Grüne Partei Grünflächen betonieren will.“

Am Rand von Nieder-Eschbach soll ein Gewerbegebiet entstehen.
Antwort: Wir stimmen zu. 
„Lieber dort, als vor meiner Haustür! “

Auf den Feldern an der A5 im Nordwesten der Stadt sollen große neue Wohnquartiere entstehen.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Die Frankfurter Landwirtschaft ist eh ein Witz. Selbst wenn wir alle nur noch Kartoffeln essen würden und ausschließlich Kartoffelschnaps trinken würden – wir könnten uns nicht autark ernähren. Leben wir von dem, was aus dem Umland kommt und schaffen wir den Wohnraum, dien wir dringender brauchen als Rapsfelder für den „bio“Diesel“

Die Stadt Frankfurt soll besetzte Häuser konsequent räumen.
Antwort: Wir stimmen nicht zu.
„Erst wenn die Deutsche Bank ihre besetzten Türme aufgibt und die FDP aus der Stadt gejagt ist, können wir darüber reden aus einem „besetzten“ Haus ein „vergesellschaftetes“ Haus zu machen.“

Die städtische Wohnungsgesellschaft ABG soll nur noch geförderte Wohnungen bauen.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Wofür ist die städtische Wohnungsbaugesellschaft da? Zweitwohnungen für Bankerinnen und Banker und deren VOLT-Nachwus zu schaffen? Wo soll unser Personal wohnen, wenn wir alle in Penthäusern leben?“

Ein härteres Durchgreifen im Bahnhofsviertel gegenüber Drogenabhängigen ist nötig, um das Drogenproblem in Frankfurt zu bekämpfen.
Antwort: Wir stimmen nicht zu.
„Drogenkranke brauchen unsere Hilfe und keine aufs Maul. Wir brauchen eine klientenorientierte Drogenpolitik: Frankfurt braucht Schnubbstuben mit Lounge-Atmosphäre & guter Gin-Tonic-Auswahl, damit sich die Kokskonsument:innen des Bankenviertels nicht immer auf schmuddel-Toiletten zurichten müssen.“

Das Heizkraftwerk der Mainova soll schon vor 2025 aus der Kohleenergie aussteigen.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Stoppt den Kohleabbau im Frankfurter Berg. Wir haben nicht genug Kohle um die komplett zu verheizen.“

Die Stadt muss massiv sparen, um die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen.
Antwort: Wir stimmen nicht zu.
„Die Stadt muss massiv Geld in uns alle pumpen, wenn sie schon keinen anderen Impfstoff hat.“

Die Städtischen Bühnen sollen in der Innenstadt bleiben.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Es soll aber zusätzlich eine Kasperbühne für die cDU geben. Am besten als Teil eines Baustoffhandels im Ostend.“

Jede Form der Kinderbetreuung (auch Horte und Krabbelstuben) soll kostenlos sein.
Antwort: Wir stimmen zu.
„Wir alle wollen unsere Kinder aus dem Haus haben, damit wir im Homeoffice nicht auch nicht die Arbeit des Staates übernehmen müssen und natürlich soll das nix kosten.“

Die Stadt Frankfurt soll gezielt Menschen mit Migrationshintergrund einstellen.
Antwort: Wir stimmen voll zu.
„Vor allem bei den hauptamtlichen Mitgliedern des Magistrats, die vom Stadtparlament bestimmt werden. Wählen Sie deshalb: Die PARTEI.“

Jede Stadt soll ein festes Bürgerbudget reservieren, über das die zivilgesellschaftlichen Gruppen eigenständig entscheiden können.
Antwort: Wir lehnen das ab.
„Wir lassen uns nicht alle fünf Jahre wählen, damit uns Bürgerinnen und Bürger das Geld wegnehmen und verteilen. Was ist das denn? Etwa DEMOKRATIE?“

Der Eintritt in öffentlichen Museen soll für alle kostenlos sein.
Antwort: Ja.
„Was öffentlich ist soll auch offen sein.“

In der Innenstadt sollen mehr Tempo-30-Zonen eingeführt werden.
Antwort: Ja.
„Die legendäre Ü30-Party im Südbahnhof bleibt hiervon unangetastet.“

Wer mit dem PKW in die Innenstadt fährt, soll zukünftig eine Gebühr zahlen (City-Maut).
Antwort: Ja, ABER:
„Wir nennen es nicht Citymaut, wir nennen es „Arschlochklimaabgabe“.“

Die Parkgebühren in der Innenstadt sollen deutlich erhöht werden.
Antwort: Ja.
„Parken sollte ein Privileg sein und kein Menschenrecht. Das lässt sich gut mit Geld steuern.“

Es sollen mehr Straßen in Fahrradstraßen umgewandelt werden, um das Radwegnetz auszubauen.
Antwort: Ja.
„Nur so kommen die Boten der Lieferdienste schnell und sicher durch die Straßen und die Pizza warm nach Hause.“

Die Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen soll ausgeweitet werden.
Antwort: Nein.
„Kriminalität findet überwiegend in Hinterzimmern statt, nicht auf der Straße. Ich fordere daher eine Überwachung von Büroräumen, insbesondere im Banken- und Regierungsviertel.“

Bürgerräte mit zufällig ausgewählten Bürger/-innen sollen als neues Beratungsgremium eingerichtet werden.
Antwort: Sehr dafür!
„Eine Befragung der Bürgerräte simuliert Bürgernähe und verpflichtet zu nichts.“

Die Stadt soll die Hebesätze für die Gewerbesteuer nicht erhöhen.
Antwort: Neutral.
„Steuern runter! Steuern rauf! Frankfurt ist reich – unser Haushalt ist ebenso groß wie der des Saarlandes.“

In Frankfurt soll es mehr verkaufsoffene Sonntage geben.
Antwort: Neutral.
„Wir plädieren für einen zweiten Samstag pro Woche. Das könnte den Sonntag entlasten und schenkt uns einen zweiten Shopping-Samstag. Die Frankfurter-Woche der Zukunft sieht wie folgt aus: Montag, Dienstag, Samstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag.“

Statt neuer Gymnasien, soll die Stadt lieber Gesamtschulen bauen.
Antwort: Neutral.
„Wir sind schon froh, wenn die Stadt überhaupt ne Schule baut. Was kommt als nächstes – „saubere Toiletten“ und WLAN?“

Die Stadt Frankfurt soll mehr Geflüchtete aufnehmen.
Antwort: Ja.
„Frankfurt sollte sich verpflichten mindestens so viele Geflüchtete aufzunehmen wie das Mittelmeer. ABER: Bei Steuerflüchtlingen hört bei uns der Spaß auf.“

Alle Mieten in der Stadt sollen in den nächsten 5 Jahren nicht erhöht werden dürfen.
Antwort: Nein.
„“Die Scheiß Mieten sie zu hoch“, wieso sollen wir die einfrieren? Bringt ja nur noch mehr soziale Kälte.“

Es ist übertrieben, wenn zukünftig alle geplanten kommunalen Entscheidung auf ihre Auswirkungen auf das Klima überprüft werden.
Antwort: Nein.
„Wir können gerne prüfen. Wichtig dabei ist nur, dass die Wirtschaft trotzdem weiter floriert, denn ohne Wirtschaft hat ja niemand Geld, das Klima zu genießen. BTW: kann sich die Wirtschaft nicht ein eigenes Klima kaufen?!“

Die Kommune soll die freie Kulturszene (z.B. freie Theatergruppen) gezielt mit mehr Geld unterstützen.
Antwort: Ja.
„Da nach der Coronakrise eh alle Kulturschaffenden pleite sind, wird das eh nicht teuer.“

Der Nahverkehr soll durch die Kommune kostenlos angeboten werden.
Antwort: Ja.
„Nur so kriegt man dem Plebs von der Strasse und Platz für die SUVs“

In der Kommune sollen gezielt Sharingangebote (z.B. Car- oder Bikesharing) gefördert werden.
Antwort: Ja.
„Warum denn nicht mal was Teilen. Wenn der ÖNPV schon nicht ausgebaut und kostenlos realisiert wird (danke sPD/gRÜNE/cDU), dann wollen wir wenigstens coole eScooter fahren.“


Tipp des Tages

schmeckt noch besser, wenn man statt Rhabarber Erdbeeren nimmt.